Vortrag von Katharina Ritter, M.A.

am 15. November, um 14 Uhr, Hochschule Bildende Künste Saarbrücken (Aula)

balance kartoffel groß

Ländliche Regionen bilden mit ihren Ressourcen eine Schlüsselrolle im rasanten Wandel der Lebensführung, auch hinsichtlich potentieller Verwirklichungschancen. Gegenwärtige Kunst und Kultur sind unabdingbar für die Zukunftsfähigkeit einer Region.

Künstlerische Praxis eröffnet neue Perspektiven und neue Strategien für alle Beteiligten: Haltung in komplexen und mehrdeutigen Situationen zu entwickeln steht hierbei im Mittelpunkt. Entsprechend gesellschaftlicher Herausforderungen entwickelt Katharina Ritter, M.A. Künstlerische Leitung der Künstlerhäuser Worpswede e.V. neue Förderstrukturen und initiiert gemeinsam mit unterschiedlichen Kooperationspartner*innen ein Modellprojekt für gemeinschaftliche Vielfalt. Exemplarisch erarbeiten die Künstlerhäuser Worpswede, wie neue Formen der  Zusammenarbeit gesellschaftliche Prozesse zukunftswirksam verändern können. Durch offene und verbindliche Allianzen lassen sich gesellschaftliche Strukturen verbessern. Nicht nur mit Akteuren spezifisch aus der Kultur, sondern gerade mit einer breiten Beteiligung der Öffentlichkeit. Die Vorstellung der Künstlerhäuser Worpswede e.V. findet im Rahmen einer Kooperation statt: Im Seminar "Künstlerdorf? Gruppen, Netzwerke, Manifeste - Aspekte künstlerischer Selbstorganisation" tauchen 12 Studierende ein Semester in den Kontext Worpswede ein, auch im Rahmen der RAW Phototriennale. Unterstützt wird das Projekt von Landschaftsverband Stade und HBKsaar. Betreut von Prof. Eric Lanz Video / künstlerische Fotografie, Katharina Ritter, M.A. Künstlerische Leitung der Künstlerhäuser Worpswede e.V. und Prof. Dr. Matthias Winzen, Kunstgeschichte / Kunsttheorie.

Foto von Katharina Ritter: "Gleichgewichtsübung"